zur Depoteinsicht

Aktuelles


15.08.2017

Exposé EberhardsHöfe Franken

Nürnberg, schöne Frankenstadt.
Will man Dich beschreiben – wo anfangen? Wo beginnen? Deine Geschichte – lang, bedeutend, facettenreich. Deine Wirtschaftskraft – umfassend, beeindruckend, zukunftsfest. Deine Lage – erstklassig zwischen Fränki-scher Alb, Fränkischer Schweiz und dem fränkischen Seenland.

Exposé anschauen

12.04.2017

Quartalsinfo 01/17

Sehr guter Start in 2017

Der Start in 2017 war für Anleger besonders erfolgreich. Die Aktienmärkte haben die Rallye des vergangenen Jahres fortgesetzt. Die Zentralbanken haben so reagiert wie es die Märkte erwartet haben. Die Fed hob ihren Zins an, die EZB bleibt bei 0%.
» weiter lesen

31.01.2017

Quartalsbericht Q4/2016

„An der Börse sind zwei mal zwei nicht vier, sondern fünf minus eins. Und man muss die Nerven haben, dieses minus eins auszuhalten.“
Andre Kostolany

» weiter lesen

09.11.2016

Marktbericht 3. Quartal 2016

weltkugel

 

 

 

 

 

 

 

q1

 

„Die kurzfristigen Auswirkungen des Brexit- Votums auf den Erholungsprozess im Euroraum werden sich in engen Grenzen halten.“

Jens Weidmann

Erholung an den Börsen

Das dritte Quartal 2016 ist aus Anlegersicht insgesamt erfreulich verlaufen. Der DAX legte um rund 7% zu, die Brexit-Thematik ist überwunden. Auch die deutlicher werdenden Signale der Fed, das Zinsniveau bald anheben zu wollen, lassen die Börsen weitestgehend kalt.

Anleger konnten sich im dritten Quartal dieses Jahres über eine grundsätzlich positive Börsenentwicklung freuen, an der auch die neuerlichen Signale seitens der Fed in Richtung Zinserhöhung nichts änderten. Der deutsche Leitindex zog auf Quartalssicht um rund 7% an, die US- Amerikanische Börse legte immerhin 0,5% zu und auch die Hong Konger Börse (Hang Seng) legte mit über 13% einen deutlichen Kursanstieg hin.

Interessant ist dabei der Blick auf die Wertentwicklung seit Jahresbeginn. Die Kursverluste vom Januar/Februar konnten wieder wettgemacht werden. So legte der S&P500 zum Beispiel seit seinem Tiefpunkt im Februar mehr als 15% zu. Und beim Hang Seng summieren sich die Kursanstiege seit Jahresbeginn auf rund 9%.

graphik-1-seite

 

 

 

 

 

USA: Zinserhöhung rückt in greifbare Nähe

Wie erwartet hat die Fed im September von einer Zinsanhebung abgesehen, womit eine Zinsanhebung aufgrund der Wahlen erst im Dezember wahrscheinlich ist. Fed-Chefin Janet Yellen begründet einen möglichen Zinsschritt damit, dass sich die Argumente für eine Zinserhöhung verstärkt hätten: Die Wirtschaft entwickelt sich positiv. Die Inflationsrate ist zwar mit 1,6% nach wie vor niedrig. Die Fed sieht diese jedoch in einem steigenden Trend und erwartet, dass die Zielvorgabe von zwei Prozent in den kommenden zwei Jahren erreicht wird. Hemmend wirkt sich jedoch der starke Dollar aus. Eine weitere Verteuerung könnte für Turbulenzen in der US- Wirtschaft sorgen.

Die Börsen reagierten insgesamt gelassen auf die Zinsentscheidung. Dass die Fed kurz vor den Wahlen auf Nummer sicher geht wurde ebenso erwartet wie eine Zinsanhebung im Dezember. Diese scheint in den aktuellen Börsenkursen bereits weitestgehend eingepreist zu sein.

Europa: Nullzins-Politik das Gebot der Stunde

Die europäische Zentralbank hingegen hält nach wie vor an ihrer Nullzinspolitik fest. Nullzins bedeutet faktisch, dass sich die Banken vollkommen umsonst Geld beschaffen können. Dennoch: Trotz der verbilligten Kredite und der hohen Geldmengen hat sich der gewünschte Preisanstieg nicht eingestellt. Die Inflation verharrt nach wie vor deutlich unterhalb der Zielvorgabe der EZB. Diese hofft aber, durch ihre Politik mittelfristig einen Boom auslösen zu können.

Der Geschäftsklimaindex stieg im September auf ein überraschend hohes Niveau von 109,5%. Laut dem ifo- Institut steht Deutschland ein „goldener Herbst“ bevor. Die Brexit-Sorgen scheinen damit endgültig vom Tisch zu sein.

Deutschland: ifo-Index steigt auf Höchststand seit Mai 2014

 Der Geschäftsklimaindex stieg im September auf ein überraschend hohes Niveau von 109,5%. Laut dem ifo- Institut steht Deutschland ein „goldener Herbst“ bevor. Die Brexit-Sorgen scheinen damit endgültig vom Tisch zu sein.

graphik-2-seite

 

 

 

 

Rohstoffe: Drosselung der Fördermenge

Auf dem Markt für Erdöl steht eine Kehrtwende an. Die OPEC einigt sich auf die Senkung der Fördermengen um 750.000 Barrel pro Tag. Im Gegensatz zu bisherigen Verhandlungen zeigte sich die Mitglieder der OPEC gewillt, diese Absprachen auch in die Tat umzusetzen. Selbst der Iran, der sich bisher Produktionsdeckelungen nicht anschließen wollte, zeigt sich kompromissbereit. Nach Meinung führender Analysten ist es wahrscheinlich, dass der Preisaufstieg weiter anhält: Seit Jahresbeginn legte ein Barrel mittlerweile um über 50% zu. Für Anleger eröffnet das interessante Möglichkeiten.

China: Wirtschaft legt gutes Quartal hin

In den vergangenen Quartalen galt die chinesische Wirtschaft – begründet oder unbegründet – häufig als Sorgenkind. Insbesondere die hohe Schuldenquote verunsicherte die Anleger. Dennoch: Der Hang Seng zeigt mit einem Plus von rund 13% eine beindruckende Performance in den vergangenen drei Monaten. Die Industrie konnte im August die Produktion um 6,3% steigern und somit die Analystenerwartungen von 6,1% noch übertreffen. Die chinesische Regierung erwartet für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum in Höhe von 6,5% bis 7%. Der IWF sieht dies ähnlich positiv, verweist aber auf ein verlangsamtes Wachstum hin, welches ab 2020 auf unter 6% p.a. fallen könnte.

Global: Positive Entwicklung der Schwellenländer

Brasilien: Dank der olympischen Sommerspiele konnte sich das Land von seiner Sonnenseite präsentieren. Aber auch die Börse konnte glänzen: Der brasilianische Börsenindex Bovespa legte im aktuellen Quartal rund 18% zu.

Russland: Eine noch bessere Entwicklung zeigte der russische Börsenindex RTS mit über 20%. Auch wenn das Land nach wie vor unter den Sanktionen leidet, scheint sich die russische Wirtschaft auf die Aufhebung vorzubereiten.

Türkei: Nach dem Putschversuch hat der türkische Leitindex zunächst deutlich zweistellig nachgegeben. Mittlerweile hat sich die Situation aus der Sicht der Börsianer beruhigt. Die Börse ist auf gutem Weg, die Verluste wieder wett zu machen.

file-page4

11.07.2016

MARKTBERICHT 2. Quartal 2016

lizzy

„Keep calm and carry on.“

Queen Elizabeth II

 

 

 

Das abgelaufene Quartal stand ganz im Zeichen des britischen Referendums zum Verbleib in der Europäischen Union. In den Wochen vor dem Volksentscheid reagierten die europäischen Börsen äußerst nervös auf jede neue Meldung oder Prognosedaten. In der Folge kam es zu teils hohen Tagesschwankungen, die sich nur noch in geringem Umfang an den globalen Wirtschaftsdaten orientierten.

 

lizzy1

 

 

 

 

 

Quelle: Onvista, 30.06.2016

Als dann die Entscheidung des britischen Volkes für einen Austritt (mit 52% denkbar knapp) am 23.06.16 verkündet wurde, reagierten die Märkte zunächst schockiert. Weltweit gaben Aktienkurse kurzfristig nach und Anleger flohen panisch in die als krisensicher geltenden Anlagen wie Gold und US-Staatsanleihen. Nachdem der erste Schreck dann verdaut war, setzte aber rasch eine Gegenbewegung ein. So zeigten in der letzten Woche des Quartals die Aktienbarometer wieder deutlich nach oben und ein großer Teil der durch den Brexit verursachten Verluste konnten wieder gut gemacht werden. Für Briten und die EU beginnen nun die langwierigen Verhandlungen darüber, wie die Handelsbeziehungen zukünftig gestaltet werden sollen. Solange diese Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind, bleiben die Briten jedenfalls noch Teil der Staatengemeinschaft. Noch ist aber gar nicht sicher, dass es auch wirklich zum Austritt kommt. Jedenfalls melden sich immer mehr Experten und Politiker zu Wort, die sich sogar vorstellen könnten, dass die Entscheidung noch zurück genommen werden könnte, sobald mehr Klarheit über die tatsächlichen Folgen des Austritts herrscht.

 

Rohstoffe

Nach dem Preisanstieg im ersten Quartal diesen Jahres, konnten Rohstoffe auch in den letzten drei Monaten deutlich zulegen. Lag der Preis von Brent-Öl im Januar noch bei ca. 28 Dollar pro Barrel, schwankt der Preis seit Anfang Juni um etwa 50 Dollar. Allein im letzten Quartal konnte der Energieträger damit um etwa ein Viertel an Wert zulegen. Aber auch im Bereich Metalle konnten stabile Zuwächse verzeichnet werden. Insbesondere Edelmetalle haben von der Unsicherheit rund um den „Brexit“ profitiert. Während Gold etwa 7,3% an Wertzuwachs verbuchen konnte, ging es mit dem Silberpreis um beinahe 25% nach oben. Gute Nachrichten auch für Minenunternehmen, deren Aktien, wie schon imersten Quartal, zulegen konnten:

lizzy2

 

 

Quelle: Onvista, 30.06.2016

 

 

Japan

Auch wenn beim Betrachten der wichtigsten Indizes im zurückliegenden Quartal der japanische Nikkei mit einem Minus von 6% auffällt, können sich europäische Japan-Anleger trotzdem freuen. Da die japanische Währung Yen zuletzt deutlich an Wert im Vergleich zum Euro gewonnen hat, konnten in Euro bewertete Japan-Fonds zum Teil sogar im zweistelligen Prozentbereich steigen. Viele Anleger, die nach dem „Brexit“ aus dem britischen Pfund flohen, hatten sich als neues Ziel den Yen auserkoren und damit den Wert der Währung in die Höhe getrieben.

US-Leitzinsen

Entgegen den Erwartungen vieler Marktteilnehmer, beließen die US-Zentralbanken die amerikanischen Leitzinsen auf dem bisherigen Niveau. Trotz positiver Zahlen zu Wirtschaftsentwicklung und Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten war Fed-Chefin Janet Yellen die Unsicherheit rund um das britische Referendum zu groß. Sollten sich die entscheidenden US-Wirtschaftsdaten in den nächsten Wochen nicht deutlich verschlechtern, ist mit einer zeitnahen, wenn auch leichten Leitzinserhöhung zu rechnen. Die wirtschaftliche Entwicklung wird wohl auch Einfluss auf die im November anstehende Präsidentschaftswahl haben. Wie erwartet wird der Zweikampf ums Weiße Haus zwischen Hillary Clinton und Donald Trump aus­getragen. Da die vor­­läufigen Wirtschafts­programme der Kandidaten bisher noch einige Lücken aufweisen, ist nur schwer zu beurteilen, welche Auswirkungen die Wahlen auf die US-Wirtschaft haben könnten. US-Experten gehen derzeit allerdings nicht davon aus, dass sich mit der Wahl die grundlegenden Schwerpunkte der US-Wirtschaftspolitik ändern werden.

lizzy3

 

 

 

 

Quelle: leitzinsen.info

Schwellenländer

Nachdem die Abschwächung der chinesischen Wirtschaft, die anhaltende Dollarstärke und niedrigen Rohstoffpreise zu fallenden Preisen von Schwellenländer-Aktien geführt haben, hat sich der Trend nun umgekehrt. Anleger honorieren dabei insbesondere, dass einige Schwellenländer in Wachstumszeiten ihre Hausaufgaben gemacht haben. In Indien, Mexiko, Chile und Indonesien wurden etwa dringend notwendige Reformen umgesetzt sowie die Abhängigkeit von ausländischen Investitionen und Krediten verringert. Gerade die von Rohstoffexporten abhängigen Volkswirtschaften haben darüber hinaus von den steigenden Ölpreisen profitiert. Und auch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt China sehen Experten dank dem konsequenten Durchgreifen der Notenbank und der Regierung in Peking wieder auf einem guten Weg.

FAZIT: Die Märkte wurden vom Ausgang des Brexit-Referendums überrascht. Nur so lässt sich die kurzfristig starke Reaktion der Börsen, mit direkt anschließender Gegenreaktion an den Börsen erklären. Noch herrscht zwar Unsicherheit über das ob, wann oder wie des EU-Austritts der Briten. Zinsniveau, Rohstoffpreise, Konsum und globale Nachfrage sprechen aber derzeit nicht für ein drohendes Eintrüben des Wirtschaftswachstums. Regierungen und Notenbanken werden ein genaues Auge auf die weitere Entwicklung richten und notfalls unterstützend eingreifen. Unabhängig vom Austritt der Briten bieten sich jedenfalls weltweit attraktive Anlagemöglichkeiten. Rohstoffe und Schwellenländer-Aktien konnten zwar zuletzt schon zulegen, sind aber nach wie vor noch günstig bewertet und bieten damit noch Renditepotential als auch die Möglichkeit das eigene Portfolio auf eine breitere Basis zu stellen.

11.07.2016

„Brexit“ – Einstieg in neue Ära

Die Briten steigen aus und viele Experten sind geschockt. Auch die Aktienmärkte reagieren heftig, was die Unsicherheit der Investoren angesichts der kurzfristigen Folgen unmittelbar widerspiegelt. Jetzt gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und über die langfristigen Folgen des „Brexit“ nachzudenken.
» weiter lesen

27.10.2015

In der Kombi liegt die Kraft

Aktives oder passives Investment?

Die Diskussion „aktives oder passives Management“ bewegt seit 50 Jahren die Gemüter. Sie wird heute bei Anlegern und Akademikern genauso heftig geführt wie zu Beginn. Leider dreht sich die Debatte dabei weniger um den ausschlaggebenden Punkt „Zusätzlicher Ertrag nach Kosten“. Darunter zu verstehen ist eine nachhaltig bessere Wertentwicklung sowie das Erreichen gewünschter Investmentziele.

aktiv

 

Das passive Management von Fonds geht von einer einfachen Überlegung aus. Wenn man Aktien aller in einem Index enthaltenen Unternehmen erwirbt und die Gewichtung dieser Aktien genau dem Verhältnis der Marktwerte dieser Unternehmen entspricht, dann entwickelt sich dieser Fonds exakt wie der Index. Das Ziel der meisten passiv gemanagten Fonds besteht tatsächlich darin, einen Index nachzubilden.

Voraussetzung hierbei ist, dass die Wertpapiere effizient gepreist sind. Denn wenn die Preise kontinuierlich alles Wissen um die Unternehmen dahinter widerspiegeln, können Investoren nicht darauf hoffen, den Markt dauerhaft zu schlagen. Es sei denn, sie sind vom Glück verfolgt oder gehen höhere Risiken ein. Letzteres kann sich auszahlen. Muss aber nicht.

Warum also sollte man Zeit und Aufwand darein stecken, den Markt vergeblich vorherzusagen, wenn man einfach die Marktentwicklung nachbilden kann. Eine Antwort: Das mit Abstand größte Problem der so genannten Indexfolger (ETF, Exchange Traded Fund, börsengehandelter Indexfonds) besteht darin, dass dort die größten Positionen konzentriert sind, die der Markt heute als die erfolgreichsten ansieht. Dabei kann es sich aber auch um die Gewinner des letzten Jahres handeln.

Während die Idee der Preiseffizienz einfach und intuitiv ist, basiert sie doch auf einigen sehr fragwürdigen Annahmen über die Denkweise von Investoren. Können diese beispielsweise Informationen korrekt deuten und haben sie die Fähigkeit, schnell aus vergangenen Fehlern zu lernen? Letztlich drehen sich die relativen Vor- und Nachteile von aktivem und passivem Management jedoch um drei Schlüsselthemen: das Ausmaß, indem Märkte preiseffizient sind, die Fähigkeit aktiver Manager, Preisanomalien nachhaltig und wirtschaftlich erfolgreich zu nutzen (also nach Abzug von Kosten) und schließlich das Können, die angestrebten Investmentziele zu erreichen.

Fazit: Passive Investments wie ETFs sind kostengünstige Bausteine, die dazu beitragen können, dass Investoren ihre Anlageziele erreichen. Die Fähigkeit, dauerhaft erfolgreiche aktive Fondsmanager zu finden, hilft darüber hinaus, schneller ans Anlageziel zu kommen.

KONZEPT Anlageberatung GmbH & Co. KG
Klaus Winkelmann
Endterstr.3
D-90459 Nürnberg
Telefon: +49 911 9 44 79-0
Telefax: +49 911 9 44-79-20
Mobil: +49 171 7 04 21 42
info@konzept-anlageberatung.de www.konzept-anlageberatung.de